282 Herrschaftsformen - Le Staat

Herrschaftsformen - Woodrow Wilson, verkauft die US-Amerikaner in die Sklaverei - König Ludwig I von Bayern, bekannt für seine klugen Staatsfinanzen

Leo Laporte (der Präsident des Internet) sagte einmal: »der Unterschied zwischen Europa und den USA besteht darin, dass man in Europa dem Staat vertraut und den Unternehmen misstraut, während man in den USA den Unternehmen vertraut und dem Staat misstraut.«

Ich denke, diese Analyse ist fein beobachtet und zutreffend. Man darf außerdem auch davon ausgehen, dass die Menschen ihre Pappenheimer kennen, dass also Vertrauen und Misstrauen dies- wie jenseits des Großen Teichs begründet sind.

Welche Herrschaftsformen haben sich also bewährt?


…lesen Sie dies und mehr in: Gedankenspiele 13



Dass die USA traditionell ihrer Regierung misstraut basiert nicht nur auf einer langen Geschichte, sondern seit dem Mord an John Kennedy hat dieses Misstrauen auch wieder erhebliches Öl ins Feuer bekommen. Dagegen sind die Unternehmen relativ vertrauenswürdig, weil es ihnen nur um Geld geht. Sie werden also berechenbar alles tun, was ihre Umsätze und Gewinne steigert, was also ihre Kunden zufriedenstellt.

In Europa nun sind die Regierungen traditionell nicht-demokratischer Natur, sondern seit vielen Jahrhunderten Monarchen, also Adelige.
Und erstaunlicherweise, trotz des heute durch die Bewertungen der Geschichtsschreiber und moderner noch, durch die Medien, schlechten Rufs dieser Herrscher, scheint in Europa noch immer ein traditionelles Vertrauen auf die Oberen zu bestehen. Und betrachten wir die Herrscherhäußer, die etwa seit ca. 1000 Jahren in Österreich herrsch(t)en, die Habsburger und die in Deutschalnd herrsch(t)en, die Hohenzollern, sowie in Bayern seit 738 Jahren die Wittelsbacher, so trifft man keinesfalls auf despotische Irre, die ihr Land ausbeuteten, sondern vielmehr auf verantwortungsbewusste und hochgebildete Landesfürsten, die freilich auf dem Boden althergebrachter Überzeugungen trotzdem ihr Land mit Klugheit und Konstanz regierten.

Erstaunlich ist also, dass ausgerechnet in den USA, die von Anfang an auf Demokratie setzten, das (und das sicherlich nicht unbegründet) Vertrauen der Bevölkerung in die Regierung gering ausgeprägt ist, während ausgerechnet in Europa, wo lange Jahrhunderte der angeblich so verwerfliche Adel herrschte, ein solides Vertrauen in die Regierung und den Staat verbreitet ist.

Herrschaftsformen

Wie ist das zu erklären? Das ist höchst überraschend! Denn es müsste genau umgekehrt sein. Im demokratischen USA, sollte die Regierung aus den vom Volk gewählten Vertretern, über jeden Zweifel erhaben sein und sich stets als die beste Interessensvertretung der Bürger erweisen, während im lange Jahrhunderte Monarchischen und Aristokratischen Europa die Bürger mehr als skeptisch gegenüber den Oberen sein sollten. Doch genau das Umgekehrte ist der Fall? Welche Sprache spricht das?

Es spricht natürlich genau dieselbe Sprache, die …

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siehe auch:

Demokratie - ein Mittel das Volk zu versklaven

Feindbild Adel und Elite

Eitelkeit

Ist das noch Demokratie?