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Eitelkeit

Eitelkeit… ist immer noch des Teufels Lieblings-Sünde. (Al Pacino, Devils Advocate, Im Auftrag des Teufels)

Der Verschwörungstheoretiker, ein anderes Wort für jemanden, der nicht sklavisch eine vorgefertigte Meinung übernimmt und wie ein Schaf nachblökt – und entsprechend den Sklaventreibern ein Dorn im Auge ist –, sondern sich den Luxus eigenen Nachdenkens, eigenen Nachforschens und daraus resultierend einer eigenen Meinung gönnt; mit anderen Worten, jemand, der ein freier Mensch ist, für einen solchen Menschen ist es wichtig Beweise und notfalls Indizien, also Fakten zu sammeln, um daraus eine Meinung, seine Meinung zu bilden.


…lesen Sie dies und mehr in: Gedankenspiele 11


…und als Hörbuch: Gedankenspiele 11


…und in: Gedankenspiele Thema 1: JFK
…ebenso in: Gedankenspiele Thema 7: 9/11


Leider ist die Faktenlage bei höchst wichtigen und daher stark manipulierten politischen und historischen Ereignissen oft mager. Nicht nur gibt es eine Legion von absichtlichen oder fahrlässigen Falschaussagen, gefälschte Beweise rangeln mit Tatsachen um die Meinungsvorherrschaft und Drahtzieher, Lobbyisten und Helfershelfer (bewusst oder fahrlässig) streiten um die Meinungshoheit. Desinformation und Falschaussagen sollen die Querdenker auf die falsche Fährte locken, professionelle Propagandisten, mimen Gutmenschen, zeigen aber stets nur die halbe Wahrheit.

Daher sind es notgedrungen oft komplexe und vielfältige Sammlungen von Indizien, eine Art ignorieren der Worte und sich besinnen auf die Fakten, die alle konsistent auf ein alternatives Gesamtbild und damit eine alternative Erklärung zur offiziellen hindeuten, auf die sich der Verschwörungstheoretiker stützen muss. Er muss zudem das Plausible vom mehr oder minder offenkundig Erfundenen sondern und in einer Art detektivischen Spürhundarbeit versuchen, die Wahrheit aus dem Vielen, das gemunkelt wird herauszudestilieren.

Und diese Indizien mögen oft für sich genommen in Kleinigkeiten bestehen, in sehr kurzen scheinbar versehentlich geäußerten Aussagen, in für einen Augenblick scheinbar unkontrollierter Gestik oder Mimik der Hauptverdächtigen oder Protagonisten, in unausgesprochenem, in nicht-Fakten, und doch relevanten kleineren und mittleren Ereignissen.

Und drei solche kleineren Aussagen wollen wir hier kurz beleuchten und die Frage stellen, warum diese getroffen wurden und freilich auch damit nach der Stichhaltigkeit eines solchen Indizes fragen.

Denn es liegt natürlich in der Natur der Indizie, dass sie nur auf etwas hindeutet, sie ist lediglich eine Anzeige, für sich genommen ist sie von höchstens begrenzter Bedeutung, doch sie weist auf einen Sachverhalt hin, der wiederum von größter Bedeutung ist. Und je mehr solche Indizien auf den immergleichen Sachverhalt deuten, umso wahrscheinlicher wird es, dass es sich dabei um eine ‘Wahrheit’ handelt.

Und freilich ist es so zu verstehen, dass nicht jedes Indiz tatsächlich auch einen bedeutsamen Zusammenhang darstellen muss. Jedoch ist die Sachlage oft so umfangreich, dass selbst wenn von 20 gefundenen Indizien nur zehn stichhaltig sind und auf den wahren Sachverhalt hindeuten und die anderen schlicht Zufall oder Fehl- und Überinterpretation sind, doch immer noch damit eine ganze Horde von Hinweisen besteht, dass es sehr wohl eine berechtigte Alternative zur offiziellen Erklärungsform geben mag.

Dulles rächt sich in Dallas

Allen Dulles, CIA Direktor 1953-1961

Dieses erste Indiz, das wir hier betrachten wollen, ist eines, das wahrlich auch nur ein Zufall sein kann. Andererseits ist der Zusammenhang so bestechend, dass man sich fragt ob derartiges möglicherweise sogar nur unbewusst von den agierenden Mächtigen ins Werk gesetzt wird ohne dass sie es selbst bewusst so entschieden oder kommunizieren hätten wollen.

Ich meine wir haben in vorangegangenen Überlegungen ziemlich klar etabliert, dass…


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siehe auch:

11. September 2001 New York

22.11.63 Dallas/Texas

George H.W. Bush