Apple II - Innovation und Konsequenz

Apple II - Innovation und Konsequenz

Parallel zu dieser Erfolgsgeschichte stellen sich natürlich auch Kritiker ein. Vor allem versucht man das Kerngeschäft von Apple zu attackieren, dass aufgrund der Innovationsfreundlichkeit der Gründerväter in der Innovation besteht. Kein Kritikpunkt trifft Apple also so sehr ins Mark wie die Behauptung, es fehle an Innovation.


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Man bedenke, Innovation bedeutet nicht grenzenlosen und rücksichtslosen Ritt in die Zukunft von Technik, ohne Rücksicht auf Verluste, sondern insbesondere das Erdenken von praxisrelevanten und nicht selten eher evolutionären denn revolutionären Verbesserungen.

Dass die Behauptung von der mangelhaften Innovationsfähigkeit bei Apple ins Leere geht, soll nun dargestellt werden: ein glänzendes Beispiel für die Innovationsfähigkeit des Unternehmens ist zum Beispiel der neue Mac Pro. Die bereits in den letzten Jahren absehbare Entwicklung wird hier konsequent fortgesetzt.

Im Anfang hatten Computer überhaupt keine Lüfter. Dann stellte sich zuerst für den Prozessor und anschließend für die Chipsätze die Notwendigkeit einer passiven und anschließend aktiven Kühlung heraus. Diese Notwendigkeit wurde zunächst mit einfachen Kühlkörpern und bald mit kleinen schnell drehenden Ventilatoren begegnet. Alle PCs litten allerdings an ihrem äußerst experimentellen um nicht zu sagen miserablen Konzept, nämlich daran, dass durch die Ventilatoren im Wesentlichen die warme Luft innerhalb des Gehäuses immer aufs Neue gequirlt aber weder durch Neue getauscht noch nach Außen abgeführt werden konnte. Durch eine generelle Luftzufuhr der Gehäuse wurde versucht diesem Phänomen beizukommen und frische kühle Luft ins Gehäuse einzublasen, während an anderer Stelle, oft im Netzteil wiederum warme Luft nach außen abgeführt wurde. Das umwälzende immer größerer Mengen Luft war begleitet von einer zunehmenden Entwicklung von Lärm, so dass die Computer bald klangen wie startende Flugzeugtriebwerke.

Bei den Desktop Computer von Apple wurde ein anderer Weg beschritten. Durch den Einsatzes von Komponenten aus dem Laptopbereich, die von sich aus wenig Energie verbrauchen entsprechend wenig Abwärme verursachen, konnte in vielen Fällen eine passive Kühlung eingesetzt werden.

Doch im Hochleistungs Bereich setzte man zunächst ebenfalls auf das aus dem PC-Bereich bekannte mangelhafte Konzept. Bis zum Mac Pro Baujahr 2014.

Statt weiterhin Lüfter in ein Gehäuse einzubauen in dem der Computer residiert, wurde nun der Computer in den Lüfter eingebaut. Das Ergebnis ist ein Computer mit extremer Leistungsfähigkeit, der in der Praxis jedoch keinerlei Geräusch von sich gibt

Hier ist man in der für Apple üblichen Weise konsequent den ganzen Schritt gegangen, statt weiterhin an falschen Konzepten herumzuwerkeln.


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