Die wasserdichten Vier – Rolex Taucheruhren

Rolex Sea-Dweller 'Deep Sea' Ref. 126660

Der Submariner gilt als die bedeutendste Uhr aller Zeiten. Obschon sie das freilich nicht ist, sondern die Audemars Piguet ‘Royal Oak’. Aber das ist eine ander Geschichte…

In fast jeder Liste der Top-Sammleruhren ist die Sub die Nummer eins.

Und das ja nicht ohne Grund so.


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Die Submariner war die erste Rolex-Taucheruhr, ihre Erstinkarnation, die Ref. 6200 wurde 1953 vorgestellt. Und die erste Sub mit einer Datumskomplikation, die Ref. 1680 wurde dreizehn Jahre später 1966 eingeführt.

Die ursprüngliche, schlichte, originale Submariner ohne Datumskomplikation wird von vielen immer noch als die einzig wahre und klassische Version betrachtet und wird der ‘Date’ aufgrund ihrer ungebrochenen Symmetrie ohne die markante Datums-Lupe vorgezogen.

Zusätzlich ist die Frage erlaubt, wozu man unter Wasser ein Datum braucht.

Die Submariner war so erfolgreich, dass die professionellen Taucher der Firma Comex eine verbesserte Version forderten. Das Ergebnis war die Sea-Dweller, die anfangs auf die Bezeichnung ‘Submariner Sea Dweller’ hörte.

Die Sea-Dweller wurde für Taucher entworfen, die mit Druckflaschen tiefer als 500 m hinab tauchten. Und daher kann sie heute einem Wasserdruck von bis zu 1200 m Tiefe standhalten, weshalb das letzte Modell auch ‘Sea-Dweller 4000’ oder auch kurz ‘SD 4K’ genannt wird, 4000 Fuß = 1200 Meter.

Im Jahre 2008 schließlich stellte Rolex die Sea-Dweller 16660 ein und stellte die revolutionäre, riesige Sea-Dweller ‘Deep Sea’ Ref. 116660 mit einer Druckfestigkeit von enormen 3.900 m Tauchtiefe vor. Ein technologischer Exzess, eine demonstration, was technisch möglich ist, auch wenn man zurecht nach einer Anwendung einer Armbanduhr fragen darf, die noch in einer Tiefe funktioniert, wo jeder Taucher längst zu Brei zerdrückt wäre.

Diese Uhr ist nicht nur Rekordhalter in Punkto Tauchtiefe, sondern auch was die Geometrie des Gehäuses angeht. Zum einen ist sie die erste Rolex-Taucheruhr, die ein 44-mm-Gehäuse hat, statt der Standard-40 mm aller ihrer Vorfahren. Zudem ist sie ist beinahe 2 cm dick, was das Trageerlebnis zu einem ‘besonderen’ macht.
Diese Dicke ist tatsächlich technisch notwendig, damit die Deep Sea dem Druck standhält, wie er in 3.900 m Wassertiefe herrscht.

Zunächst sollte die Deep Sea die Sea-Dweller komplett ersetzen, jedoch zeigte sich, dass sie mit ihrem 44-mm-Gehäuse für die meisten Handgelenke zu groß war, um bequem getragen zu werden.
Anstelle des 40-mm-Gehäuses, das praktisch zu jedem Handgelenk passt, braucht die Deep Sea einen starken Arm, um richtig zu sitzen.

Rolex hörte den Ruf der Kunden, die die traditionelle Sea-Dweller mit dem viel eleganteren 40-mm-Gehäuse zurückhaben wollten, und entsprach schließlich 2013 mit der Sea-Dweller 4000 diesem Wunsch.
Die SD 4k ist mit ihrer Keramik-Lünette und im Erscheinungsbild praktisch eine Deep Sea, in den Abmessungen entspricht sie aber der alten Sea Dweller und trägt sich entsprechend gut.

Das Herzstück der Sea-Dweller, das Rolex 3132-Werk, gilt als eines der besten Uhrwerke, die je gebaut wurden.
Das bedeutet, es ist eine hervorragende Kombination aus Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Robustheit.

Es ist zwar vielleicht nicht das schönste oder raffinierteste Werk auf dem Planeten, aber das ist eine Frage der Prioritäten.
Aber wenn es darum geht, dass die Uhr unter allen vorstellbaren Umständen die genaue Zeit anzeigt, ist das 3132-Werk ungeschlagen.

Man beachte, wie weit Rolex geht, um höchste Genauigkeit zu erzielen:


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