Im Rausch der Geschwindigkeit – Rolex Daytona

Rolex Daytona Keramik Ref. 126500

Die ‘Daytona’ hat ihre ganz eigene Geschichte.

Diese Geschichte begann mit einem Modell, das in den ersten 20 Jahren seines Bestehens von 1963 bis 1983 nicht besonders beliebt war. Tatsächlich war die ‘Daytona’ so wenig nachgefragt, dass es heute Modelle gibt, die 1969 hergestellt, den Papieren der Uhr zufolge aber erst 1976 verkauft werden konnten, also unvorstellbare 7 Jahre lang im Lager eines Rolex-Konzessionärs herumlag.


…lies dies und mehr in: Rolex Uhren


Das Redesign der Daytona von 1989 änderte alles. Ein Star ward geboren und… der Star war nicht verfügbar, nicht zu kaufen, abwesend, nicht erhältlich.

Eine ideale Situation, um aus einem Star eine Legende zu formen. Superstars müssen oft in jungen Jahren sterben, um eine Legende zu werden. Und passenderweise war die Daytona auch gerade 27 geworden. Die Daytona musste aber nur in sehr geringer Anzahl verfügbar sein, um unsterblich zu werden.

Da Rolex vor 1989 nicht sehr viele Daytonas verkauft hatte und da man, vermutlich auch aufgrund dieser mageren Nachfrage kein eigenes Chronographenwerk entwickeln wollte, ging man zu Zenith und kaufte stattdessen deren El-Primero-Werk für die neue Daytona ein.

Das El-Primero-Werk hatte aber seinen Namen nicht umsonst. Es war tatsächlich das erste integrierte, automatische Chronographenwerk auf dem Markt. Und aus diesem Grund war es gewissermaßen das beste Chronographen-Werk, das man für die ‘neue’ Daytona bekommen konnte. Denn ‘das Beste’ war offensichtlich stets gerade gut genug für Rolex.

Es gab freilich auch andere Chronographen-Werke, aber das El-Primero war das erste, voll-integrierte und nicht wie die Konkurrenz aus einzelnen Modulen aufgebaute Werk noch dazu mit automatischem Aufzug – im Rolex-Sprachgebrauch also: eine Perpetual.

Aus diesem Grund war das Werk kompakt und flach und elegant. Man musste dieses Werk also nur noch in ein Oyster-Gehäuse…

Das El-Primero-Werk machte aus der ‘neuen’ Daytona den coolsten Chronographen auf dem Markt. Alle anderen hatten noch Handaufzug und bauten groß und klobig. Die Daytona dagegen war eine Automatik und flach und elegant dazu.

Also schaltete die Magie in den Zweiten Gang.


…lies dies und mehr in: Rolex Uhren