Den Tapferen hilft das Glück

Auch im Studium: Den Tapferen hilft das Glück

Nun, mit Glück hat das gar nicht so viel zu tun. Es kommt dann vielleicht noch hinzu.

Es gibt grundsätzlich zwei Arten, wie man mit Herausforderungen und gar gefahren oder Dingen, die man als Gefahr empfindet umgehen kann:


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Man kann natürlich erstens Sie versuchen zu vermeiden. Das führt in der Regel dazu, dass die Gefahren und Probleme größer erscheinen als sie sind, denn durch das vermeiden der Konfrontation lernt man die wahre Größe einer Herausforderung nie kennen und diese Ware tatsächliche Größe wird ersetzt durch die Größe in eurer Fantasie.

Darüber hinaus üben sich solche Verhaltensweisen ein und bekommen dadurch immer mehr Macht über euch. Über kurz oder lang werdet ihr ein Leben führen, das einem Spießrutenlauf gleicht. Ihr werdet Euch kaum mehr retten können vor Gefahren und Problemen, die man alle zu vermeiden sucht. Und natürlich führt eine solche Lebensstrategie nicht zu Erfolgen, sondern bestenfalls zum vermeiden von Misserfolgen.

Man merkt schon, dies ist nicht die Vorgehensweise, die ich empfehlen würde.

Das gegenteilige Prinzip lautet: Herausforderungen und Gefahren sollte man sofort angehen und direkt und schnell lösen. Je länger man zögert, desto größer erscheinen die Probleme in der subjektiven Wahrnehmung.

Relativ schnell werden sie dann nämlich im subjektiven erleben so groß, dass man sie gar nicht mehr zu lösen traut.

Wer diese Strategie, Probleme möglichst schnell und reibungslos zu lösen bevorzugt, der wird viele Probleme lösen können bevor sie überhaupt groß und bedrohlich zu erscheinen beginnen.

Wer so agiert wird natürlich seine Stärken kennen lernen und feststellen dass der Anteil der tatsächlich nicht lösbaren Probleme und Gefahren viel geringer ist als man vermuten könnte. Denn oft genug ist der wichtigste Teil der Lösung eines Problems allein das aktiv werden, das aktive unvermittelte Suchen einer Lösung, dann zeigt sich die Lösung bereits von selbst.

Eine Ebene darüber, führt ein solches Verhalten natürlich zu Selbstvertrauen, da man stetig Erfolge verzeichnet beim Lösen von Problemen und die Anzahl der ungelösten Fragestellungen im Leben gering bleibt.

Die alternative, oben zuerst dargestellte Verhaltensweise führt dagegen natürlich zu einem geringen Selbstvertrauen, da man beständig erlebt, dass man Probleme nicht lösen kann, sondern das hilflose Opfer von sich immer mehr auftürmenden und sich gegenseitig zu ganzen unlösbaren Problemkomplexen ergänzenden Problemen und Gefahren ist. Das ist der direkte Weg in die Depression, denn Depression ist nichts anderes als völlige und hilflose Überforderung.

Wer sich so verhält, wird sich auch schwertun…


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