40 Ist denn nichts, wie es scheint?

Man muss die Dinge im Zusammenhang sehen und nicht glauben, dass gewichtige Vorgänge nicht in der Regel auch gewichtige Hintergründe und Ursachen haben.

Vierzig Jahre nach den Aufständen, den sogenannten Studentenunruhen und ihren Folgen vor allem in der politischen und kriminellen Linken wird plötzlich eines klar: die Scharfmacher und Aktivisten der APO bis hin zu den Wurzeln der RAF kamen aus der DDR.


…lesen Sie dies und mehr in: Gedankenspiele 1


Nicht nur Rudi Dutschke war ein ‘Auswanderer’ aus der DDR, der erst wenige Monate bevor er bei den Studentenunruhen eine tragende und lautstarke Rolle übernahm in den Westen gekommen war. Nebenbei bemerkt: seit wann konnte man aus der DDR einfach so auswandern? Besonders das gelang nachweislich allerhöchstens Prominenten, die für die DDR und ihr Image untragbar wurden, wie dem Liedermacher Biermann oder dem Schauspieler Krug. Der Normalbürger lebte in sozialistischer Freiheit, soll heißen, in etwa unter dem Umständen wie ein einer überdimensionierten JVA Justiz-Vollzugs-Anstalt, nicht NVA Nationale-Volks-Armee). Es gehörte aber wohlweislich zur DDR-Propaganda, die Reisefreiheit der Genossen zu behaupten. Wie also konnte Dutschke in den Westen ausreisen? Die Antwort ist simpel: er wurde vom MFS der DDR mit einem Auftrag in den Westen gesandt. Der Auftrag lautete, die in Paris begonnenen Unruhen, die sich inzwischen auch auf Berlin und andere deutsche Großstädte ausgeweitet hatten und sich vornehmlich gegen den Vietnamkrieg richteten, zu benutzen und daraus eine allgemeine linke Bewegung im Westen zu generieren, die sich ausgehend vom Unbehagen über den Vietnamkrieg der Amerikaner weiter gegen soziale Ungerechtigkeiten, gegen angebliche Altnazis in hochrangigen Positionen, zuletzt gegen das komplette Gesellschafts- und Moralsystem des Westens richten sollte – Propaganda für den Sozialismus. Denn betrachtet man diese Themen offenen Auges klingt das und ist das nichts anderes, als die Standardparolen der DDR gegen den Klassenfeind im Westen.

Dank der parteiischen und verlogenen Berichterstattung der Medien, allen voran des Hamburger Blattes Der Spiegel, wurde aber die Agitation des kommunistischen Blocks nicht als solche entlarvt, sondern als ernstzunehmende politische Kraft etabliert und ihr unter dem Namen der APO, einer angeblich ‘außer-parlamentarischen’ Opposition, Name und durch die Verwendung politischer Begriffe sogar eine scheinbare politische Legitimation verschafft. In Wahrheit handelte es sich um benutzte verblendete Halbwüchsige, die weder politische noch persönliche Reife erlangt hatten und ihre pubertären Trotz-Spiele als Opposition verkaufen wollen, ohne dabei zu bemerken, dass sie in Wahrheit dem Feind der Freiheit und des Erfolgsmodells Marktwirtschaft hinter dem Eisernen Vorhang auf den Leim gingen und das Wort redeten.

Bald eskalierte das linke Aufrührertum und einige kriminelle Geisteskranke um die hinlänglich bekannten Personen Bader und Meinhoff wurden innerhalb weniger Jahre zur ernsten Bedrohung für die politische Öffentlichkeit und Stabilität in Deutschland. Unter unerträglichen und aus heutiger wie damaliger Sicht nicht nachvollziehbaren Sympathiebekundungen sogenannter Autonomer und anderer linker radikaler Splittergruppen, wurde diesen Mördern der Prozess gemacht und kamen sehr zurecht nicht mit dem Leben davon.

Doch der terroristische Krieg von Links zeitigte auch eine Gegenbewegung in der Gesellschaft. Das rechte und konservative Lager erstarkte und die Zeit für eine politische Ausgleichsbewegung und die Ablösung der überreifen SPD-FDP-Koalition schien zum Ende des Jahrzehnts endlich gekommen. Ein starker Kanzlerkandidat aus München vertrat offensichtlich jene starken Positionen, die die Mehrheit der Gesellschaft angesichts der eskalierten katastrophalen innenpolitischen und wirtschaftlichen Lage für angemessen hielt: Franz Josef Strauß war, trotz unzivilisiertester Polemik aus allen Kanälen und Rattenlöchern von Links auf dem direkten Weg in die Regierung.

Und genau in diesem Moment…


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siehe auch:

News

Lug und Betrug

Franz Josef Strauß

Präsidenten