145 Der größte Bankraub der Geschichte

Mittel zum Raub: Euro

Am 01. Januar 2002 wurde der größte Geldraub der Geschichte begangen. 80 Millionen Deutsche wurden um geschätzte 50% ihres Barvermögens erleichtert – und wie beim perfekten Verbrechen hat es kaum jemand bemerkt und niemand wurde je dafür belangt.

Als der damalige Finanzminister Hans Eichel (SPD) damit konfrontiert wurde, dass er anders als in Frankreich und anderen den Euro einführenden Ländern keine Preisbindung gesetzlich vorgeschrieben habe, sagte er lapidar das habe er vergessen. Thema ende. Wenn das nicht lächerlich ist, dann weiß ich nicht mehr was lächerlich sein soll.

Aber von Vorn: wer, was, wann, wo und vor allem warum!


…lesen Sie dies und mehr in: Gedankenspiele 6


Die versteckte Steuer

Einige Dinge bekommt man nicht im Fernsehen gesagt. Noch nicht einmal im Universitätsstudium der Volkswirtschaft. Vielleicht ist das auch der Grund, weshalb es angesagt um nicht zu sagen obligatorisch ist, dass Professoren zuvor ‘Erfahrungen’ im Ausland sammeln, sprich in den USA dienen, bevor sie in Deutschland eine Chance auf eine Professur haben: sollten sie überragend sein, kann man sie dort behalten und einbürgern (Brain Drain). Sollten sie gut sein, kann man sie auf Linie bringen, ins System eingliedern und so nach Deutschland zurückschicken. Sollten sie eigenständig in ihrem Denken sein, kann man auch darauf reagieren und ihnen Steine in den Weg legen. Anyway: einige Dinge bekommt man daher logischerweise nicht einmal in dem dazugehörigen Studiengang ganz unverblümt kredenzt und dazu gehört dies:

Währungen sind flexibler als Geld. Was ist überhaupt der Unterschied zwischen Geld und einer Währung? Auch im Englischen gibt es diese Unterscheidung: Money und Currency.

Währungen sind flexibler. Das ist ihr großer Vorteil – freilich nicht für die Bürger, die sich auf die Währungsstabilität verlassen, sondern für den Staat und die Regierungen, die für ihre Machtspielchen und Eskapaden Geld in beliebigem Umfange zur Finanzierung benötigen, viel mehr, als es jede Volkswirtschaft in der Regel zu erwirtschaften imstande ist. Die Folge ist simpel: geraten Sozialprodukt, also die Güter und Dienstleistungen, die eine Volkswirtschaft durch ihrer Hände Arbeit zu erzeugen imstande ist und die Menge des Geldes, die im Lande im Umlauf ist außer Gleichgewicht, so wird das Geld weniger wert. Inflation nennt man diesen Vorgang.

Eine problematische Folge der Inflation ist, dass man weniger Güter, also auch weniger Semmeln und Butter für dasselbe Geld bekommt oder umgekehrt formuliert mehr Geld für dieselbe Menge an Grundnahrungsmitteln zahlen muss. Das Geld wird entwertet. Geld, das z.B. auf einem Bankkonto schlummert wird schleichend immer weniger wert, weil man immer weniger Güter dafür kaufen kann.

Die Profiteure

Lange habe ich darüber nachgedacht, wer die Nutznießer dieses Vorganges sind…


…lesen Sie dies und mehr in: Gedankenspiele 6


siehe auch:

Die Legende von Jack und Abe

Der Goldstandard