304 Es ist Krieg und keiner geht hin

Es ist Krieg und keiner geht hin - Invasoren ohne Waffen

Es ist Krieg.
(Leider ist das so.)
Und keiner geht hin.

Lassen Sie mich das etwas ausführen…


…mehr dazu in: Gedankenspiele 14


Linke Propaganda

Das war so ein spöttischer Slogan der Linken und der 68er in den 1970ern: »Stell Dir vor, es ist Krieg – und keiner geht hin.«

Das wollte sagen: ein Krieg braucht immer Krieger, Kriegsparteien, einer allein könnte nicht Krieg führen – was freilich Unfug ist, wenn nur einer Krieg führt, hat er ihn binnen Tagen gewonnen. Aber Unfug hat die Linken noch nie davon abgehalten ihren Blödsinn unter die Leute zu streuen.

Außerdem wollte diese Idee den ‘Krieg ansich’ als Buhmann etablieren. Wenn der Krieg von zwei Seiten nicht geführt wird, kann er sein, erklärt sein, und doch findet er nicht statt. Es gibt keine Todesopfer, keine Kriegsopfer. Will meinen (und das ist freilich schon weniger Unfug), wenn die Menschen den Krieg nicht führen, findet er nicht statt. Der ‘Krieg ansich’ ist keine Entität, die ohne das Zutun der Menschen irgend etwas tun könnte.

Dann wollte dieser Slogan freilich auch das Militär in Zweifel ziehen oder schwächen. Soldaten ermöglichten den Krieg erst, Soldaten seien Mörder, so die Botschaft. Dass es freilich immer Zwei Seiten geben muss, die beide keinen Krieg wollen und einseitiger Pazifismus immer untergehen wird, bleibt in der Überlegung erneut außen vor.

Und freilich referenzierte dieser Spruch auf das Lied von John Lennon »Imagine«, das eine Welt propagiert in der alle Konfliktherde ausgeschaltet sind, einfach, weil die Menschen (ein gutes und schönes Menschenbild) das denken und damit auch ‘tun’ könnten.

Aber scheinbar hat dieser absurde Gedanke vom ‘Krieg, zu dem keiner hingeht’ noch eine andere Idee provoziert… wie wäre es, wenn Krieg wäre, aber keiner ginge hin… oder nur einer ginge hin… und die anderen… nicht…

Manchmal brauchen Ideen etwas Zeit

Früher kämpften in Kriegen Armeen gegeneinander. Mit Speeren, Schwertern, Musketen, später mit Kanonen bewaffnet. Die Armee stand praktisch ‘pars pro toto’ für die Wehrhaftigkeit und Verteidigungsfähigkeit des Landes. Daher bestanden Armeen immer aus den wehrhaften Männern des Landes. Waren sie besiegt, war niemand wehrhaftes mehr übrig. War die Armee besiegt, war das Land praktisch wehrlos und unterwarf sich lieber der überlegenen Armee, anstatt sich von ihr auslöschen zu lassen.

Voraussetzung für diese Form des Krieges ist mindestens eine Armee auf einer Seite, die den Feind angreift und besetzt, respektive sich mit der feindlichen Armee auseinandersetzt.

Solche Armeen pflegten sich mehr oder minder ehrenhaft zu verhalten, es war ein männlicher Kampf Auge-in-Auge, mit Waffen größerer Reichweite, etwa Kanonen oder jeder anderen Art von Schusswaffe, freilich zunehmend weniger.

In einigen Auswüchsen wurde dieser Kampf sogar als eine Art Spiel (freilich auf Leben und Tot) begriffen. Etwa die Flieger noch im 1. Weltkrieg betrachteten sich als Ritter der Lüfte, halfen hie und da einem abgestürzten Feind aus seinem Wrack, ließen ihn verarzten und feierten gemeinsam Weihnachten, bevor man sich in der Luft wieder versuchte gegenseitig abzuschießen. Krieg als ehrenhaftes Kräftemessen, mutiger und ehrenhafter Krieger.

Aber das fortschreitende 20. Jahrhundert brachte dann eine ganze Reihe widerwärtiger ‘Neuerungen’.

Neuerung 1: Vernichte die Zivilbevölkerung

Durch den flächendeckenden Einsatz von Massenvernichtungswaffen – und dazu zählen nicht nur Atomwaffen, sondern auch Brandbomben und Sprengbomben, die willkürlich über von Zivilisten bewohntem Gebiet abgeworfen wurden – wurde die Zivilbevölkerung, also Alte, Frauen und Kinder in die Kampfhandlungen mit einbezogen.

Und das in einem Ausmaß, …

…der ganze Artikel zu finden in: Gedankenspiele 14


siehe auch:

Die Ausbreitung der Roten Seuche

NWO - Und siehe…

Zu Protokoll