Leben

Leben. Unser Planet, die Erde, ist über und über voll mit Leben. Selbst entlegenste Winkel des Planeten, unwirtlichste Ökosysteme, die uns Menschen äußerst exotisch anmuten, sind von Lebewesen erobert. Bakterien finden sich in seit Jahrtausenden zugefrorenen Seen in der Antarktis, in 80 Grad C heißen Schwefel-Quellen, das Leben blüht in der stockfinsteren Tiefsee, in staubtrockenen Wüsten und sogar im Weltraum. Lebewesen leben in anderen Lebewesen, z.T. mit deren Einverständnis oder auch ohne dieses, ja, sogar auf dem Mond waren schon Lebewesen – wenn auch nur mit Hilfe einiger Technik.


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Gibt es an anderen Orten im Universum Leben? Mit anderen Worten: Gibt es außerirdisches Leben? Ist der Mensch die Krone der Schöpfung? Wie entstand das Leben? Was ist Leben? Elementare Grundfragen, nicht nur der Wissenschaft des Lebens, sondern auch des Menschen, seines Selbstverständnisses. Der Mensch ist ein Lebewesen, die Entwicklung des Lebens ist die Geschichte unserer eigenen Entwicklung, das Verständnis des Lebens und seiner Mechanismen ist letztlich das Verständnis der, unserer eigenen Existenz zugrundeliegenden Mechanismen und Prinzipien. Letztendlich ist die Frage nach dem Ursprung des Lebens die Suche nach der Antwort, auf eine ganz andere Frage: nämlich ob ein Gott notwendig war, den Menschen zu erschaffen, ob wir uns die ausgezeichnete Position in der Schöpfung, die uns die Bibel zuordnet zubilligen dürfen, oder ob all die Entwicklung, die seit dem Ursprung des Lebens vor über 4 Mrd. Jahren auf der Erde stattgefunden hat gänzlich ohne höhere Wesen stattfinden konnte.

Diese letzte Frage aller Fragen zu beantworten ist aber nur über einen Umkehrschluß möglich: Der direkte Beweis ist uns aufgrund der weit zurückliegenden Ereignisse unmöglich. Doch wir vermuten, gelingt es uns Entstehung und Entwicklung des Lebens bis zum Menschen und bis zu seinem ihn auszeichnenden Intellekt schlüssig und Lückenlos kausal zu erklären, so dürfen wir nach dem Prinzip der Einfachheit naturwissenschaftlicher Erklärungen (nach W. v. Occam) alle Aspekte aus der Erklärung weglassen, die nicht unbedingt notwendig sind – und der wesentliche Aspekt auf den es uns ankäme wäre in diesem Fall Gott. Können wir ihn weglassen?

Die Einbeziehung göttlichen Wirkens in natürliche Prozesse ist der natürliche Feind der Wissenschaft. Nicht so sehr, weil die Wissenschaft prinzipiell gegen Gott wäre, was ansich nicht der Fall ist, sondern vielmehr, weil göttliche und damit außerhalb der naturwissenschaftlich zugänglichen Sphäre agierende Einflüsse jede geschlossene naturwissenschaftliche Erklärung eines Phänomens schlicht ausschließen. Eine Erklärung, die einen Gott, also per se ein nicht naturwissenschaftlich erklärbares Wirken umfasst ist automatisch eine der Wissenschaft nicht mehr zugängliches, weil nicht mehr erklärbares Phänomen. Damit muss eine naturwissenschaftliche Erklärung a priori ohne Gott auskommen, andernfalls löscht sie sich bei der Annahme göttlichen Wirkens selbst aus.

Das Leben ist ein besonderes Phänomen der Natur. Es macht der Materie Flossen, Flügel, Beine, Augen und es verleiht manchmal sogar die Fähigkeit zu Denken und sich selbst zu erkennen. Auch wenn es uns im Alltag kaum mehr bewusst wird, so ist doch …


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